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Pressemitteilung vom 15.06.2020

Das Laguna Badeland muss einschließlich Sport- und Freibad weiterhin geschlossen bleiben. Die engen Vorgaben der Corona-Verordnung der Landesregierung lassen sich in der Anlage aufgrund der besonderen räumlichen Situation im Vergleich zu anderen reinen Freibädern nicht verantwortungsvoll umsetzen.

Diese Tatsache hat den Aufsichtsrat des städtischen Unternehmens dazu bewogen, sich in einer Sondersitzung in der vergangenen Woche einstimmig gegen eine Wiederaufnahme des Betriebs auszusprechen. "Wir bedauern sehr, diesen Schritt gehen zu müssen, da wir uns darüber bewusst sind, wie sehr die Menschen auf die Wiederöffnung warten und vor allem das Freibad im Sommer wichtig ist. Wir sehen derzeit jedoch keinen anderen Weg", betonen Oberbürgermeister Wolfgang Dietz und Carl Stephan Matti nach der Aufsichtsratssitzung.

"Das Konzept des Laguna-Badelands steht für Entspannung und ungezwungenen Badespaß. Wir brennen darauf, unseren Kunden wieder so bald als möglich dieses Freizeiterlebnis zu bieten. Doch die gegenwärtigen Auflagen widersprechen all dem, so dass wir ein Freude bereitendes und einwandfreies Wassererlebnis derzeit nicht bieten und rechtlich auch nicht verantworten können", erklärt Laguna-Geschäftsführer Carl Stephan Matti. "Außerdem hat sich das Laguna als Familienbad in Sachen Hygiene über Jahre einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet, den wir auf keinen Fall aufs Spiel setzen wollen", so Matti.

Der Aufsichtsrat hatte die Badeanlage vor seiner Entscheidung ausgiebig besichtigt und dabei unterschiedliche Szenarien wie Teilöffnung, Schichtbetrieb und Lenkung der Besucherströme erörtert. Dabei wurde auch eine Teilöffnung des Freibades und des Sportbades intensiv beraten.

Die Vorgaben der aktuellen Corona-Verordnung würden bei der vorhandenen Wasserfläche maximal 50 Personen im Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken zulassen. Im Sportbad dürften es maximal zehn Personen sein. Voraussetzung hierfür wäre reines Schwimmen in Bahnen bei Abstandseinhaltung und ohne Begegnung mit anderen Schwimmern in den nebenliegenden Bahnen. Hinzu kommen rechtliche und tatsächliche Einschränkungen bei den Umkleidekabinen und der Nutzung von Duschen vor und nach dem Baden. Der Umkleide- und Sanitärbereich des Freibades darf nicht geöffnet werden und es stünden nur Kaltwasserduschen an den sogenannten Durchschreitebecken zur Verfügung. Das Land empfiehlt sogar, auf das Föhnen der Haare zu verzichten. Rutschen und Wasserspielgeräte müssten gesperrt werden.
Der Aufsichtsrat hat anhand verschiedener Szenarien auch die wirtschaftlichen Konsequenzen für das Badeland erörtert. Die Gesellschaft bedarf bereits jetzt der Unterstützung durch den städtischen Haushalt und könnte die erheblichen Mehrkosten einer Teilöffnung nicht tragen. Oberbürgermeister Wolfgang Dietz fasste im Pressegespräch das Ergebnis der Beratungen des Aufsichtsrates so zusammen: "Geschäftsführung und Aufsichtsrat haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber auch eine Teilöffnung des Laguna-Badelandes lässt sich weder aus Gründen des Infektionsschutzes verantworten, noch aus wirtschaftlichen Gründen vertreten. Wir müssen - wie in vielen anderen Lebensbereichen auch - auf eine Änderung der Grundbedingungen warten. Bis dahin halten wir das Laguna Badeland startklar." Jahreskarten des Laguna bleiben weiterhin gültig und werden um die Dauer der Schließung des Badelandes verlängert.

 
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